Liebe Leserinnen und Leser,
letzte Woche begann unser Kollege Robert Mielke mit einer Serie zum Thema Klebefolien. Diese setzt er nun fort. Ich freue mich über seinen Gastbeitrag.
Ihr
Matthias Wenzel
Die polymer gegossene Folie – umgangssprachlich auch 3-D-Folie genannt – eignet sich für das Verkleben dreidimensionaler Gegenstände. Der Unterschied zur kalandrierten Folie, wie wir sie letzte Woche betrachtet hatte, ist, dass sich das Material in mehrere Richtungen dehnen lässt. Anders als bei der einfachen Klebefolie lassen sich so z.B. Halb-Kugeln, Schüsseln, aber vor allem Autos und andere Kfz usw. verkleben.
Autobeklebung gängigstes Beispiel
Oft verwenden wir die Folie bei der Verklebung von Autos oder Motorrädern, da die Kotflügel oder Motorhauben ein Volumen andeuten und damit einer Spezialbehandlung bedürfen. Bis 120 cm Breite können wir alle Jobs erledigen.Drucken, laminieren, bekleben
Als erstes bedrucken wir die Folie mit einem Wunschmotiv. Danach kommt das Material in die Laminiermaschine und wird anschließend z.B. auf das Auto geklebt. Auch hier ist – wie bei der kalandrierten Folie – eine Mindesttemperatur erforderlich, da sich die Folie sonst nicht richtig verarbeiten lässt und evtl. reißt oder bricht.Der Preis für so eine Folie liegt bei 50 Euro pro qm zzgl. Mwst. Wer Fragen oder Anregungen hat, kann diese gerne per Kommentar hinterlassen oder uns kontaktieren.
Ihr
Robert Mielke
Also ganz ehrlich, irgendwie erkenne ich jetzt den 3D Effekt nicht.
AntwortenLöschenHallo Koop,
AntwortenLöschenmit dem Begriff 3-D ist hier nicht der 3-D-Effekt gemeint. Vielmehr lässt sich die Folie in alle Richtungen, die die dritte Dimension erlaubt, ausdehnen. Also nach oben, unten, links, rechts. Gut zu sehen ist das auf dem Foto ganz oben. Die Motorhaube hat einen Knick/eine kleine Welle. Mit der 3-D-Folie kann ich das Material daran „anschmiegen“ lassen – die monomere Folie (Blogbeitrag von letzter Woche) lässt sowas nicht zu, da muss immer alles schön glatt sein.
Viele Grüße
Robert