Mittwoch, 2. Februar 2011

Schneidefolie für vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Liebe Leserinnen und Leser,

das Bekleben von Schaufenstern, Kfz, Wänden etc. ist ein Feld, in dem sich WENZEL schon seit Jahren gut auskennt. Heute widmen wir uns daher der Schneidefolie und ihren Einsatzmöglichkeiten. Und zwar mit einem Gastbeitrag von unserem Kollegen Robert Mielke, der auch auf Facebook vertreten ist.

Geeignet für innen und außen

Die Schneidefolie eignet sich sowohl für indoor- als auch für outdoor-Einsätze. Selbst Wind und Wetter können ihr nichts anhaben. Wichtig ist jedoch, dass sie nach der Montage erst ihre Endhaftung erreichen muss. Dies geschieht nach zwei bis drei Wochen

Waschanlage kein Problem

Das ist auch ungefähr der Zeitpunkt, an dem die Klebefolie selbst den Einflüssen einer Waschanlage trotzt. Die Reinigung beklebter Kfz ist also unproblematisch, genau wie das Putzen beklebter Fenster oder Wände.

Vorsicht bei Holz und niedrigen Temperaturen

Vorsicht geboten ist z.B. bei unbehandelten Holztüren. Zum einen ist die Haftung bei Holz, das eine Struktur aufweist, nicht so stark. Zum anderen kann es bei der De-Montage der Folie passieren, dass sich Holz mit ablöst. Bei diesem Einsatzgebiet sollte man also vorsichtig sein. Verklebungen im Winter sind ebenfalls nicht empfehlenswert, da die Temperaturen zu niedrig sind und sich die Folie dann löst. Selbst das Aufheizen der Oberfläche ist keine Lösung, da sich z.B. eine Autotür zu schnell wieder abkühlt.

Ablauf einer Montage

Zu allererst speisen wir die Daten, die wir am besten per PDF oder AI bekommen, ins Schneideplott-Programm ein. Nach dem Ausschneiden wird die Folie „entgittert“, das heißt, überschüssiges Material kommt in den Papierkorb (siehe Video unten). Danach bekleben wir das Ganze mit Übertragungsfolie, die das Anbringen z.B. an Fenstern ermöglicht (siehe wieder Video).

Wie genau kommt die Folie ans Fenster?

Zuerst messen wir alles genau aus, damit die Beklebung mittig aufgetragen wird. Der Streifen mit der Übertragungsfolie wird am oberen Ende fixiert. Die Konstruktion ist also: Übertragungsfolie – Schriftzug – Trägerfolie – Fenster. Nun entfernen wir die Trägerfolie und kleben Schriftzug + Übertragungsfolie auf die Oberfläche. Zum Schluss wird die Übertragungsfolie abgezogen, fertig (siehe Video).

Keine Grenzen für Kreativität

Wir haben die Folie in den gängigsten Farben (silber-metallic, s/w, rot, gelb, blau usw.) immer vorrätig. Jedoch erfüllen wir auch gerne Sonderwünsche, nahezu jede Farb-Nuance ist bestellbar. Bis zu einer Breite von 120 cm können wir schneiden, die Länge ist quasi beliebig. Auch Folien für 3-D-Verklebungen haben wir in petto, worüber wir nächste Woche berichten.

Wenn Sie Fragen zu diesem Material haben, hinterlassen Sie einfach einen Kommentar. Geht es zum Beispiel um ein spezielles Einsatzgebiet, das Ihnen vorschwebt?

Ihr
Robert Mielke

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